Lockeres Arbeiten, Freude und Bestätigung, das sollte Ziel sein, wenn man Kunst schaffen will. Seinen individuellen Arbeitsprozess muss jeder selbst finden, jedoch zeigen sich Tendenzen in Literatur und Erfahrung vieler Schaffender auf, die man berücksichtigen kann. So sind Lehr- und Sachbücher eine zwiespältige Angelegenheit. Es ist zu empfehlen, Sachbücher über Kunst zu lesen um sich zu bilden und seinen Horizont zu erweitern. Besonders wertvoll sind hier vor allem Bücher über Farb- und Kompositionslehre, neben einführenden Büchern über einzelne Techniken. Der Umgang mit diesen Lehrwerken ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, denn schnell gehen die Studien hier in unfruchtbares reproduzieren über, bei dem sich eigener Erfolg nur mäßig einstellt.
Viele Menschen Zeichnen, Malen und Kreieren gerne. Als Hobby, als Ausgleich, oder einfach weil sie den inneren Drang verspüren, zu produzieren. Viele dieser Menschen haben aber das Problem, das sie nicht zufrieden mit ihren Endprodukten sind, oder das sie sich weiterentwickeln wollen. Wenn man den Buchmarkt und das Internet durchstöbert, findet man die verschiedenste Literatur, Tipps und Tutorials die einen weiterbringen können. Doch die Flut an Informationen überfordert schnell. Deswegen soll hier eine Schnittmenge der verschiedensten Ratschläge gebildet werden, um eine Basis zu liefern, bei der jeder etwas mitnehmen kann. Wenn man über Kunst spricht, sollte man wenigstens die Frage grob beantworten, was Kunst eigentlich ist. Um nicht einen in philosophischen, kulturwissenschaftlichen Diskurs abzuschweifen, beschränken wir hier Kunst auf zwei weitest gehend akzeptierte Thesen: Kunst ist Handwerk und Kunst besteht nur für sich selbst, aus sich selbst heraus.